Ringelpietz mit Anfassen

19. Juli 2007

Jochen Hoff, der unermüdlich für Gerechtigkeit kämpfende und sich dabei manchmal mit Begeisterung ins Bein schießende Polit-Powerblogger, dem ich bei dieser Gelegenheit viel Glück für seine zukünftigen gerichtlichen Auseinandersetzungen wünsche, hat mir etwas zugeworfen, das man in Blogger-Kreisen offenbar ein Stöckchen nennt. So richtig kapiert habe ich zwar nicht, wie das funktioniert, aber man soll offenbar acht persönliche Statements über sich verfassen und dann zu acht anderen Blogs verlinken.

Nun glaube ich zwar nicht, daß irgend jemand Interesse an Links von mir haben könnte, da dieses Blog noch nicht einmal vom goldenen Technorati-Esel, um den viele Blogger zu tanzen scheinen, aktualisiert wird. Aber über mich selbst reden tue ich doch gerne. Also:

  1. Meistens finde ich mich selbst zum Kotzen.
  2. Wie der neue Harry Potter ausgeht, ist mir, im Gegensatz zu Alexander Endl, sch…egal.
  3. Fußballspielen ist für mich eine ähnlich zivilisierte Tätigkeit wie im Lendenschurz um einen Kochtopf herumtanzen, in dem ein Missionar sitzt.
  4. Den Ausdruck “positiv denken” halte ich für ein Oxymoron.
  5. Ich liebe Berlin, aber richtig sauer werde ich, wenn man mir den Geruch nach Moder wegnehmen will.
  6. Ich bin 20 Jahre lang durch die (absolut moderfreie) Hölle gegangen, und die lag 32 km nördlich von Ulm.
  7. Ich bin für die Wiedereinführung der Todesstrafe für Leute, die andere mit Werbung konfrontieren.
  8. Meine Lieblings-Bestellung: “Einmal ganz viel von allem und schön sein.” (Copyright: Thorsten Goldberg)

So. Nun noch acht Links. (Seufz)
Die Ostprinzessin natürlich, die Auguststraße, den Klausenerplatz (schöne Gegend, übrigens. Hätte fast mal in der Danckelmannstr. gewohnt) und all die anderen tollen Blogger da draußen an den Bildschirmen…

2 Kommentare zu “Ringelpietz mit Anfassen”

  1. Jochen Hoff

    Ich hab mal in der Danckelmannstraße in Charlottenburg gewohnt, als es beim Dicken Wirt noch Veltins gab und ich glaubte mit Qualitätssoftware gut leben zu können.

  2. linda link

    so - nun tröpfeln weitere links in die ferienstimmung…
    und in der danckelmannstraße hatten wir sogar schon mal ‘ne brauerei, der tagesspiegel schreibt heute darüber: zwischen schultheiß und engelhardt ;-)

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