Gute Nachricht - schlechte Nachricht
30. Oktober 2007Zuerst die gute: die Europäische Umweltagentur (EEA) hat durch Auswertung von 2000 Studien herausgefunden, daß Mobilfunkstrahlung das Risiko erhöht, an einem Gehirntumor zu erkranken. Das bedeutet, daß Handy-Benutzer sich langfristig selbst eliminieren und aussterben werden.
Die schlechte Nachricht ist, daß eine Verdoppelung des Risikos erst nach zehn Jahren intensiven Handy-Gebrauchs eintritt. Das bedeutet, daß die Handy-Benutzer so langsam aussterben werden, daß die Menschheit vorher längst an anderen Errungenschaften krepiert ist - und die Betroffenen selbst an Erschöpfung durch Dauerquasseln.
Ich kann deshalb insbesondere den männlichen Handy-Benutzern nur empfehlen, ihr Handy immer eingeschaltet in der Hosentasche zu tragen, damit wenigstens auch noch ihre Zeugungsfähigkeit beeinträchtigt wird.
Das deutsche Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat die Ergebnisse der EU-Behörde natürlich angezweifelt. Das versteht sich angesichts der bisherigen Haltung dieses Amts in dieser für die Wirtschaft so relevanten Frage ja von selbst.
Passend zum Thema hat übrigens die SPD gerade angekündigt, alle Berliner in Zukunft mit WLAN-Strahlung zwangsbestrahlen zu wollen, wie Hauptstadtblog und netzpolitik.org unter Berufung auf die Morgenpost berichteten. Die in dem Morgenpost-Artikel aufgeführten Vorteile erinnern frappant an den Inhalt einer Werbebroschüre der Wall AG vom September 2005 über deren bluespot-Netz. Sie lauten im Wesentlichen: Shopping, Shopping und - äh - Shopping.