Der Mini-Krimi zum Ausschneiden und Sammeln.
Folge 1: Schock im Supermarkt
26. Februar 2008

Personen:
Maische Groß, eine Mutter
Börek Groß, ihr Kind
Zwei Polizisten
Lasse Salzig, ein Kunde
Stimme des Marktleiters
Maische steht in der Schlange an der Kasse des Supermarkts, vor sich den Kinderwagen, in dem der kleine Börek sitzt.
Maische (zu Börek):
Bleibst Du mal eben in der Schlange stehn? Ich hab noch was vergessen.
Keine Reaktion von Börek. Maische geht weg. Dumpfe Streichermusik.
Kamera schwenkt zur Decke des Supermarkts.
Plötzlich ein Schrei.
Maische:
Börek! Börek! Oh Gott!
Zoom mit der Handkamera in das verzerrte Gesicht der Mutter, dann Reißschwenk auf den leeren Kinderwagen.
Maische:
Polizei! Polizei! Warum ruft denn niemand die Polizei!
Zwei Polizisten in Uniform stürmen herein, entsichern ihre Waffen und gehen auf Lasse Salzig zu, der hinter der Mutter in der Schlange stand.
Polizist 1:
Wo waren Sie gestern zwischen 15 und 15 Uhr?
Lasse:
Im Bett.
Polizist 2:
Gibt es dafür Zeugen?
Lasse:
Ja, mein Meerschweinchen.
(Alternativ: Nein, ich war allein.)
Laute männliche Stimme aus dem Off:
Hallo? Könnse ma eben auf Ihr Kind aufpassen? Das räumt hier grade die Regale leer.
Polizist 1 (zu Lasse):
Sie sind vorläufig lockergenommen!
Close-up auf Handschellen, die in der Hosentasche von Polizist 2 verschwinden.
Maische nimmt Börek an der Hand und verläßt schnell den Supermarkt.
Überglücklich, ihr Kind wiedergefunden zu haben, kauft sie Klein-Börek einen Döner. Schwenk mit der Handkamera auf die strahlenden Augen von Börek. Streichermusik. Börek schüttet sich den Döner auf die Jacke und reicht der Mutter das fettige Papier.
Maische (streng):
Nein, Du wartest, bis ein Papierkorb kommt, und wirfst das Papier dann da rein!
Börek bleibt stehen und wartet. Maische entfernt sich mit dem leeren Kinderwagen und verschwindet in einem Nail-Studio.
Abspann.
