Volk meets Fuhrer (I)
25. Juli 2008Anmoderation:
200.000 begeisterte Menschen haben sich hier an der Siegessäule eingefunden, um Barack Obama zuzujubeln. Der Menschenauflauf, der sich bis zum Brandenburger Tor erstreckt, übertrifft alles, was Amerikaner aus Wahlkampfauftritten in ihrer Heimat kennen. Doch still, in diesem Moment tritt Barack Obama ans Rednerpult.
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Thank YOU!
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Thank YOU!
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Thank YOU!
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Thank YOU!
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Ich spreche zu Euch als stolzer Bürger der USA.
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Paßt mal auf, ich zeig Euch mal was. Ich kann nämlich mein Lächeln an- und ausknipsen.
So…

und so…

So…

und so…

Na, wie findet Ihr das?
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Ihr habt eine schwere Geschichte gehabt. Wußtet Ihr das?
Volk:
Neeeee.
Obama:
Wir haben Euch die Freiheit geschenkt und Euch Candy hinterhergeschmissen, als der Schatten des Kommunismus Euch zu verschlingen drohte.
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Nun übernehmt Verantwortung im Kampf gegen die Afghanen, die Euch statt Candy Heroin nach Berlin geschickt haben.
Ihr wißt doch, wie man Mauern einreißt. Nun reißt die Mauern ein, hinter denen sich die Kinder-, Frauen- und Alte-Leute-Terroristen im Irak, in Afghanistan und anderswo feige versteckt halten.
Wir können schließlich nicht die Scheiße, die wir der Welt eingebrockt haben, auch noch alleine auslöffeln.
Volk:
YEEAAH!
Obama:
Wollt Ihr also den totalen Krieg?
Volk:
YEEEEEEEAAAAAAAH!!!!!!!!!!!
Siehe auch:
Obamania oder das Spiel mit der Hoffnung
YES, WE CAN!
Am 27. Juli 2008 um 13:32 Uhr
[...] Barack Obama bei seiner legendären Rede am Donnerstag in Berlin immer nach links oder rechts guckte, aber fast nie geradeaus, das wissen [...]