Der Glöckner angesichts der Jauchegrube - sprachlos
10. Oktober 2008Jahrelang habe ich Klaus Wowereit für einen … gehalten. Nach diesem Artikel in der Berliner Zeitung halte ich ihn für einen ….
“Wowereit brachte Pfizer gestern ein Begrüßungsgeschenk mit. Berlin als Regierungssitz sei ideal für Lobbyarbeit, und der Senat biete sich hierfür als Mittler an, sagte er.”
Da fällt mir wirklich nichts mehr ein. Nicht nur bekennt sich hier Wowereit frohen Mutes zum Lobbyismus mit all seinen verheerenden Folgen, nicht nur läßt er selbst den Funken eines Gespürs dafür vermissen, was es bedeuten kann, einen Pharmakonzern die Politik bestimmen zu lassen (insbesondere für die Opfer des daraus resultierenden Gesundheitswesens), sondern er kreiert geradezu eine völlig neue Dimension der Politikbeeinflussung: den vom Volk gewählten Politiker und für die Wirtschaft arbeitenden Lobbyisten in Personalunion. Die Verstaatlichung des Lobbyismus könnte man das wohl nennen, bei der die Lobbyisten nicht mehr bei denen auf der Gehaltsliste stehen, die von ihrer Tätigkeit profitieren, sondern beim Steuerzahler.
Kann man als Politiker noch tiefer sinken? - Man kann, wie ein Blick darauf zeigt, für wen Wowereit eigentlich hier auf den Strich geht: Link, Link.
Am 11. Oktober 2008 um 16:00 Uhr
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Am 18. Oktober 2008 um 15:01 Uhr
[...] Dafür wurde er erwartungsgemäß umgehend von der Politikerkaste und den Medien zerfleischt. Auch Lobbyismusfan Klaus Wowereit war natürlich mit von der [...]